John Trashkowsky (*1978) Zürich, Schweiz

John Trashkowsky lebt und arbeitet in der Schweiz. Über seine Person ist wenig bekannt, denn auch sein Pseudonym ist eine bewusste Entscheidung. Primär soll nämlich seine Kunst, unabhängig von Herkunft, Nationalität, gesellschaftlichem Stand oder politischer Gesinnung, im Vordergrund stehen. Er wurde bereits an Einzeln- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, insbesondere der Schweiz, Deutschland und Frankreich, präsentiert. Unter anderem war er bereits Teilnehmer an der KALC 1, Jungkunst Winterthur, Liste Köln und Art Copenhagen.

Müll zu Kunst

Der Wandel von Abfallprodukten zu Luxus- und Kunstgüter gehört bei Trashkowsky zum künstlerischen Programm. Trash wird zu Luxus transformiert und definiert sich neu als Kulturgut, deshalb kennt die Wahl der Materialien keine Grenzen. Minimalistisch in der Komposition erzeugen die statischen Installationen oder Objekte eine ironische Wendung und erlangen somit eine reflexive Dynamik. Ungewohnte Rekonstruktionen alltäglicher Gegenstände wirken plötzlich dramatisch, bedrohend, unheimlich und fordern den Betrachter zur unmittelbaren Reflexion des Zeitgeistes. Durch das Zusammensetzen von ikonischen Motiven spielt er mit bekannten Assoziationen aus dem kollektiven Gedächtnis.

Ironie und Dystopie

Firstworld-Probleme, Konzepte psychischer Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden, aber auch Krieg, Politik und Wirtschaft werden in Trashkowsky provokativen und irritierenden Werken reflektiert. Trashkowsky ist ein Produkt unserer Zeit, ein Scanner aktueller Trends. Unbequeme Wahrheiten werden nackt dargelegt. Durch eine minimalistische Umsetzung erfahren seine Werke eine Direktheit, die den Betrachter sofort aus seiner Komfortzone herausreisst. An diesem Punkt weiss das Publikum nicht, ob es zuerst weinen oder lachen soll. Die Paarung von Ironie und Dystopie ist in Trashkowsky Werk ist einzigartig und wirksam! Er findet so eine eigene Form der Gesellschaftskritik. Seine kreative Mission ist es, Themen die ihn beschäftigen auf den Punkt zu bringen und zwar klar, direkt und konkret. Die Objekte und Installationen irritieren und überraschen zugleich, was den Betrachter zum Nachdenken anregt!

Ausstellungen (Auswahl)
2018       10 YEARS – The Simon Voegelin Collection (Kunstraum Waldhaus, Zürich)
2016       Don´t be afraid (Sihlquai 55, Zürich)
2015       STROKE (Artscouting Gallery, Munich)
2013       END and OVER (NYB Art Biennale, New York)
2013       KALC 1 (AB Contemporary, Zürich


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