José Enrique Hernández Rodríguez (*1976) Queretaro, Mexico

José Enrique Hernández Rodríguez ist 1976 in Queretaro (Mexico) geboren. Heute lebt und arbeitet er in Reihen bei Basel. Er absolvierte die Universität mit der Fachrichtung Visuelle und Plastische Kunst in Mexico, wo er auch einige Jahre als Dozent lehrte.

Von Buddha bis zu Diabolo

Seine Gemälde und Skulpturen sind extrem expressiv. Unverkennbar zeigen sich die mexikanischen Wurzeln von Hernández sehr deutlich in seinen Bildmotiven, nichtsdestotrotz zieht er Analogien aus fernöstlichen lehren hinzu. Gold und Silber sind zentrale Bestandteile seiner insgesamt sehr bunten Farbenpalette. Seine inhaltlichen Schwerpunkte beruhen vor allem auf den Thematiken der Gewalt, Macht, Tod und Schönheit des Lebens. Das Leben in all seinen Facetten und Traditionen inspiriert ihn konstant. Die verschiedenen Polaritäten, welche die menschliche Existenz mitbringt visualisiert Hernández in mystischer Art und Weise.

Erotisch, dennoch kritisch

Hernández Werke erregen durch ihre erotische und mystische Wirkung grosse Aufmerksamkeit. Das Spiel mit dem Feuer und die Präsenz des Teuflischen gibt den Bildern eine faszinierende Ausstrahlung. Bei näherer Betrachtung fallen ironische und dramatische Wendungen innerhalb der Bildsprache auf. Einige Arbeiten zeugen von einer äusserst kritischen Haltung gegenüber Herausforderung mit denen der Mexikanische Staat zu kämpfen hat: Drogenkartelle, Menschenhandel und Korruption.

Die verführerisch dunklen Seiten des Lebens werden in Hernandez Oeuvre zum Leben erweckt und kritisch-hinterfragend aufgezeigt!

 

Ausstellungen (Auswahl)
2018       10 YEARS – The Simon Andy Voegelin Collection (Kunstraum Waldhaus, Zürich)
2016       Mystische Mexiko (Galerie Katapult, Basel)
2015       Raíz (Galería Libertad, Querétaro MX)
2010       Visarte (Feria de Delemont, Delemont)
2009      Personalidad (Galerie Schöneck, Basel)


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