Ona Sadkowsky (*1992) Zürich, Schweiz

Als sehr junge und weibliche Künstlerin, ist Ona schweizweit bereits sehr bekannt. Ona Sadkowsky ist in einer künstlerischen Familie gross geworden und bekam die künstlerische Affinität in die Wiege gelegt. Als Enkelin des multimedialen Künstlers Alex Sadkowsky, beschreitet sie in ihrer kreativen Praxis dennoch eigene Wege und zeichnet sich durch ihre provokative, bunte und freche Signatur aus. Sie hat bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen mitgewirkt wie der Jungkunst in Winterthur, Grafik 17 und der Foxx Contemporary Galerie. Regelmässig zeigt Ona Sadkowsky ihre kreativen Fähigkeiten in Live-Paintings wie am Blueballs Festival in Luzern und dem Propart Streetart Contest. Ihre Kunst resultierte auch in Aufträgen in Zusammenarbeit, Coop, Street Parade und Disney.

Bunt  – Plakativ – Ekstatisch

Ona Sadkowsky liebt und lebt die instinktive und spontane Malerei aus dem Moment, die manchmal auch etwas ungefiltert herausplatzt. Ihr kreatives Konzept ist simpel und schlicht – mit Pinsel malt sie auf Leinwand, Bauwand, Stein, Pavatex oder herkömmliche Zimmerwand. Ihre figurativen Darstellungen sind deshalb plakativ, provokativ und sehr bunt. Farbige Fantasiewesen sind durch dicken Outlines eingefasst. Ihre Bildmotive ähneln frivolen Comics und Akt-Zeichnungen zugleich. Inspiriert von Tieren, Fabelwesen und dem eigenen Unterbewusstsein kreiert sie Unvorstellbares. Ona Sadkowskys Farbpalette ist enorm, dadurch wirkt ihr Werk lebendig, fantastisch und ekstatisch.

Alltag – Sexualität – Character Design

Ona Sadkowskys kreative Praxis ist zweifellos fantasievoll! Sie beschreibt ihre Motive als Figuren der Traumwelt, die insbesondere in der Phase des Einschlafens in Verbindung mit dem Unterbewusstsein zum Vorschein kommen. Wesen, die kein eindeutig identifizierbares Geschlecht aufweisen, sind ein Hauptelement ihrer Arbeiten welche sich jedoch mit der Zeit immer mehr ins Abstrakte bewegen. Sie sind weder männlich noch weiblich und immer etwas zwischendurch. Ona Sadkowskys Motive wirken zunächst sehr lustig und lebhaft, dennoch scheint ihnen eine gewisse Melancholie oder Traurigkeit innezuwohnen.

Inhaltlich sprechen ihre Bilder gesellschaftliche Tabus, Nacktheit, Sexualität an. Alltägliches, Intimes und Freizügiges rückt ins Zentrum ihrer kreativen Praxis. Dies erzeugt eine Befremdlichkeit und Verwirrung beim Publikum. Spontaneität und Affekt werden häufig ausgelöst und sind Teil der Provokation.

Die sehr direkte und fast freche künstlerische Sprache sowie die Beschäftigung mit alltäglichen und fantasievollen Motiven zeigen Parallelen zur Art Brut auf. Eine verrückte und bunte Mischung aus grafischen Elemente repräsentieren ihr Gesamtwerk.

„Jedes Bild, jede Figur ist ein Selbstportrait.“ (Ona Sadkowsky)

Ausstellungen (Auswahl)
2018       10 YEARS – The Simon Andy Voegelin Collection (Kunstraum Waldhaus, Zürich)
2017       GRAFIK17 (Maag Event Hall, Zürich)
2015       Art meets charity – Murat Yakin (Kinder-und Jungendstiftung, Basel)
2014       JUNGKUNST (Halle52, Winterthur)


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