Quick & drity solo show by Oibel

Donnerstag, 16. Mai 2019 | 18-21 Uhr
Freitag, 17. Mai 2019 | 15-20 Uhr
Samstag, 18. Mai 2019 | 14-20 Uhr


Es ist wieder einmal Zeit oder besser gesagt Überzeit für eine Solo Show von Oibel1 alias Samora Bazarrabusa. Der Zürcher Künstler lädt zu seiner14. Einzelausstellung ‚Overtime’ im Kunstraum Waldhaus ein.

Die Vernissage der dreitägigen Ausstellung findet am 16. Mai von 18 bis 21 Uhr statt.

Seit seiner letztens Soloshow „The Bless and the Stress“ Ende 2017 ist Bazarrabusa zum dritten Mal Vater geworden. Die ereignisreiche Zeit die das Familienleben mit sich bringt, aber auch die damit verbundene und Rückkehr in seinen erlernten Beruf, als Maler, sind sehr zeitintensiv. Somit bleibt für die Kunst nur noch die „Overtime“, die Überzeit, was Samora natürlich nicht davon abhält jeden Tag zu zeichnen.

Seine Kunst ist geleitet von drei Hauptmotiven: Den „Gals“, Frauenkörpern mit schönen Rundungen. Den „Oibots“, seiner eigenen Spezies der, immer glücklich lächelnden, Robotern und den „Feses“, Gesichtern in denen man seine afrikanischen Wurzeln wiedererkennen kann. Unterbewusst inspiriert wurde Samora wohl schon in Kindestagen von keinem anderen als Keith Haring. Dieser hat zusammen mit Samora’s Vater, einem Trickfilmzeichner, in den Achtziger Jahren in Zürich einen Auftragsjob erledigt und wurde ein Freund der Familie.

Samora Bazarrabusa, Jahrgang 1978, ist ein Zürcher Original. Ende der 90er bis 2011 war er als Rapper „Samurai“ oder als Teil der legendären Rapgruppe „Oibel Troibel“ (zusammen mit Rokator, Stern Eis & DJ Freaza) ein wichtiger Bestandteil der Schweizer HipHop Szene. Durch seine Tätigkeiten als MTV Schweiz Moderator, als Radiojournalist mit eigener, wöchentlicher, Show („105 dope“) oder auch als Host beim Open Air Frauenfeld war das Multitalent allgegenwärtig. Seit 2012 konzentriert sich Oibel1 wieder auf seine erste Leidenschaft, das Malen. In den 90ern war Oibel1 als Graffiti Maler in der Stadt Zürich unterwegs. Seine Kunst findet man in dem Restaurant von Samy Deluxe („Gefundenes Fressen“), im Millerntorstadion des FC St. Pauli in Hamburg, im Video von Seven („I Don’t give up“), im Studio von Knackeboul und an zahlreichen Wänden, sei es Outdoor in Uganda oder Belize oder in den Wohnungen bei Sammlern auf der halben Welt.


Kategorien: Shows

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