Tobias Gutmann (*1987) Zürich, Schweiz

Tobias Gutmann wurde 1987 umgeben von drei Sprachen in Wewak, Papua-Neuguinea geboren. Seinen Bachelor-Abschluss in visueller Kommunikation absolvierte er an der Hochschule der Künste Bern. Danach zog es ihn für einige Zeit ins Ausland. In Tansania machte er Zivildienst danach setzte er sein Studium an der renommierten Konstfack University of Arts, Crafts and Design in Stockholm fort, wo er mit dem Master in Storytelling abschloss.

Seine Performances und Ausstellungen wurden international renommierten in Institutionen, wie dem Centre Pompidou in Paris, dem Museum Haus Konstruktiv in Zürich gezeigt.

Punkt – Linie – Geflecht

Seine Werke wirken zufällig und intuitiv sogleich voller Dynamik und Reflexion. Den Charakter der verwendeten Werkzeuge annehmend, entwickeln die Linien eine erstaunliche Bandbreite von kontrastierenden Qualitäten: klar und kräftig, breit und flächig, dann wiederum fein und zart, mitunter federartig ausgefranst und kratzig. Daher kann die sich die Mehrschichtigkeit und Mehrdeutigkeit in Gutmanns Werken völlig entfalten. Ein Punkt wird so zur Linie und schlussendlich zu einem Geflecht bestehend aus einer einzigartigen Textur. Es entstehen nicht nur einzelne Werke, sondern eine Gesamtkomposition.

Sein Oeuvre erscheint als eine Art sich stetig verändernde, erweiternde und entwickelnde Studie bestehend aus visuell-graphischen Elementen – unseres Zeitgeistes.

Klang – Sprache – Bild

Fasziniert von den Sprachen der Erde, den Klängen der natürlichen oder künstlichen Umwelt sowie den Bildern, Symbolen und Piktogrammen die tagtäglich in Gebrauch treten, kreiert Gutmann sein einzigartiges visuelles Repertoire.

Eingeengt von den existierenden Sprachnormen, entwickelt er Typographien die konventionelle und normierte Sprach- und Schriftsysteme überschreiten. Die genaue Beobachtung, das stetige Erforschen und präzise Erfassen von Sinnbilder unseres Zeitalters, Kommunikations- oder  Verhaltensweisen, die im ständigen Wandel sind, gehören zu Gutmanns Alltag. Seine differenzierte und nuancierte Bildsprache übermittelt eine Wirkung der Individualität in der Kollektivität. Mit seiner künstlerischen Praxis fördert er, die Interaktivität mit dem Publikum sowie die interpersonale Kommunikationen. Seine Arbeiten wirken erzählerisch, individuell und einzigartig!

In seinen Workshops ermöglicht Gutmann jedem seine kreativen Gehirnareale zu aktivieren, den eigenen künstlerischen Horizont zu erweitern sowie darüber hinaus zu wachsen. Seine querdenkerische Vorgehensweise öffnet ihm den Weg zu einer

Tobias Gutmanns Face-o-mat reiste bereits um die ganze Welt: von Basel über Paris, München bis Hong Kong. Fashionlabels, wie Hermès, aber auch Kunstinstitutionen, wie das weltbekannte Centre Pompidou in Paris oder das Museum Haus Konstruktiv, sind auf den fesselten und faszinierenden Nomaden aufmerksam geworden. Der Face-o-mat ist eine menschliche Maschine (!), die einzigartige und handgemachte Porträts malt. In wenigen Augenblicken schafft es Gutmann mit seiner Sensibilität hinter das Gesicht eines jeden zu schauen um einzigartiges Porträt anzufertigen.

Ausstellungen (Auswahl)
2018: 10 YEARS – The Simon Voegelin Collection (Kunstraum Waldhaus, Zürich)
2017: Einzelausstellung, Kunsthaus Langenthal
2015- 2017: Performance Face-o-mat (Centre Pompodou, Paris/Haus Konstruktiv, Zürich)
2015: Secret (Contexta Collection, Kunsthalle Bern)


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